Der KI-Footprint – Der Bauplan für leistungsfähige KI-Assistenten und KI-Agenten

Wie wird aus einer KI-Idee ein klar geplantes System? Der KI Footprint 5.0 hilft Dir dabei, Nutzen, Aufgaben, Fähigkeiten, Wissen, Schnittstellen und Grenzen Deines KI-Assistenten strukturiert zu erfassen.

WRE247 - Resillienz im Arbeitsleben

22.07.2026 45 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode spreche ich mit Sarah Schuh, Agile People Coach und Resilienz-Trainerin bei OSE in Hamburg, über eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Macher und Entscheider: Resilienz im Arbeitsleben.

Wir tauchen gemeinsam ein in die Frage, was Resilienz wirklich bedeutet – und stoßen dabei auf eine überraschende Erkenntnis: Resilienz ist keine angeborene Persönlichkeitseigenschaft. Sie ist erlernbar. Und sie hängt nicht nur vom Individuum ab, sondern vom gesamten System – vom Team, von der Führung, von der Organisation.

Sarah erklärt, warum unser Gehirn in einer Welt voller Unsicherheit – Corona, geopolitische Krisen, KI-Wandel – an seine Grenzen stößt, und warum Burnout-Zahlen kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit sind, sondern Symptome überfordernder Systeme.

Ich bringe mein technisches Bild mit: Ein resilientes System ist nicht einfach das robusteste – es kennt seine Umgebung, seine Schnittstellen und seine eigenen Grenzen. Genauso funktioniert Resilienz beim Menschen.

Wir sprechen darüber, was ich als Systems Engineer konkret tun kann: Stresssignale früh erkennen, Grenzen klar kommunizieren, den eigenen Einflussbereich kennen – und notfalls auch das System verlassen. Und wir sind uns einig: Soft Skills sind kein Add-on. Sie sind unverzichtbar.

 

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Links zur Episode

RE-Camp am 09. September 2026: https://www.wir-rocken-engineering.de/event/re-camp-6/

Von Stress zu Stärke: Resilienz praktisch lernen: https://www.oose.de/seminar/von-stress-zu-starke-resilienz-praktisch-lernen

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Dann kannst Du Dir in meinem Online-Kalender auch gerne direkt einen Termin buchen: https://kalender.bjoernschorre.de

P.S.: Mein Buch zum Thema Lastenhefte ist da. Du findest es auf der Verlagsseite von tredition

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Björn Schorre
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Sarah Schuh

WRE246 - KI-Agenten Teil 4 - ein Zwischenstand

07.07.2026 00:00:00.000 Stunden 00:00:00.000 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Folge geben wir einen Zwischenstand dazu, wie wir KI schrittweise in unseren Requirements-Engineering-Prozess integrieren. Wir beschreiben, wie wir den Ablauf in einzelne Tätigkeiten zerlegt haben und bewusst prüfen, welche Schritte sich für Automatisierung eignen und wo der Mensch weiterhin nötig ist.

Wir beginnen mit dem Aufbau einer neuen Plattform für communitybezogene Inhalte und dem geplanten Umzug des Podcasts. Außerdem weisen wir auf ein Requirements-Engineering-Event in Hannover hin, das wir als Community-Format verstanden wissen.

Im Mittelpunkt der Episode steht ein Experiment mit mehreren spezialisierten KI-Agenten für ein Lastenheft. Als Beispiel dient uns ein Projekt rund um eine Wallbox. Zuerst erzeugt ein Agent aus einem Workshop-Foto mit System-Footprint und Post-its eine erste Dokumentstruktur. Danach verarbeitet ein zweiter Agent einzelne Dokumente und sortiert passende Inhalte in die Kapitel ein.

Anschließend lassen wir einen weiteren Agenten Anforderungen aus dem Material formulieren. Dafür geben wir ihm klare Regeln für Form, Verbindlichkeit und Vorgehen mit. Danach prüft ein Konsistenz-Agent die erzeugten Anforderungen auf Widersprüche. Dafür ergänzen wir eindeutige IDs, damit die Ergebnisse nachvollziehbar bleiben.

Wir halten fest, dass Lücken im Dokument weiterhin vom Menschen geklärt werden müssen. Auch Review und Freigabe bleiben interaktive Schritte. Zusätzlich denken wir über einen Agenten nach, der das Dokument im Review vorliest und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit für Reaktionen im Raum ermöglicht.

Zum Schluss sprechen wir über die technische Umgebung: sensible Daten, lokale Speicherung über Markdown und die Nutzung von LangDoc. Außerdem erwähnen wir SysML V2 und die Idee, aus textuellen Beschreibungen später Modelle und Architekturartefakte zu erzeugen.

 

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Obsidian: https://obsidian.md/

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Mein Blog-Eintrag zur Episode: https://www.wir-rocken-engineering.de/2026/04/ki-im-ingenieurbuero-prolog-wie-ich-kuenstliche-intelligenz-im-requirements-engineering-einsetze/

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Björn Schorre
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Maik Pfingsten

WRE245 - Lastenheft-Review mit KI: So findet der KI-Agent Fehler, Lücken und Widersprüche automatisch

30.06.2026 33 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode zeige ich dir den dritten Teil meiner KI-Serie aus meinem Ingenieurbüro. Nachdem ich in Teil 1 mit dem „Dieter Dokumentenfresser” Anforderungen aus Dokumenten extrahiert und in Teil 2 mit „Richard Anford” ein Lastenheft erstellt habe, geht es heute um die Qualitätssicherung – übernommen von meiner KI-Agentin „Conny Sistent”.

Ich zeige dir, wie ich das fertige Lastenheft als PDF an Conny Sistent übergebe und sie es systematisch analysiert. Dabei nutze ich die KI-Plattform Langdock, in der ich der Agentin eine klare Rolle, Kernaufgaben, Verhaltensregeln und ein definiertes Ausgabeformat mitgegeben habe.

Das Ergebnis ist beeindruckend: Conny Sistent liefert eine strukturierte Analyse mit Stärken des Dokuments, konkreten Hauptbefunden, Verbesserungsvorschlägen, offenen Klärungsfragen und einem Vorschlag für das weitere Vorgehen. Sie findet unvollständige Anforderungen, unscharfe Begriffe, inhaltliche Widersprüche (z. B. beim Eichrecht), Überlappungen zwischen Kapiteln und Lücken gegenüber dem System Footprint – darunter das komplett fehlende Thema Datenschutz/DSGVO.

Besonders wertvoll: Sie schlägt ein kapitelweises Detail-Review vor und macht konkrete Umformulierungsvorschläge für einzelne Anforderungen – inklusive korrekter ID-Vergabe. Das spart nicht nur Zeit bei der Erstellung, sondern auch in der späteren Verifikation, weil doppelte Testfälle vermieden werden.

 

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Björn Schorre

WRE243 - KI im Ingenieurbüro: Automatische Dokumentanalyse in der Systementwicklung

11.05.2026 21 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode nehme ich dich mit in mein Ingenieurbüro und zeige dir, wie ich KI-gestützte Dokumentenanalyse in der Systementwicklung einsetze. Ich stelle dir meinen „Dokumentenfresser“-Agenten vor, den ich so konfiguriert habe, dass er die Rolle eines Senior Requirements Engineers übernimmt. Ich erkläre, welche Informationen ich ihm im Prompt mitgebe, welche Dokumente ich als Basis hinterlege und welche konkreten Aufgaben er für mich übernimmt: Anforderungen identifizieren, Inkonsistenzen aufzeigen, kritische Stellen markieren, Relevanz fürs Lastenheft bewerten und Empfehlungen geben, was ins Lastenheft gehört – und was nicht.

Du erfährst, wie ich Schritt für Schritt aus verschiedenen PDF-Dokumenten und Grafiken ein strukturiertes Lastenheft aufbaue, welche Ergebnisse der Agent gut liefert und wo ich manuell nachschärfen muss. Anhand des Beispiels mit der Wallbox bespreche ich unter anderem Themen wie Zeitbasis (RTC), Update-Fähigkeit und die Abgrenzung zu anderen Systemen, etwa einem Batterieladegerät. Am Ende zeige ich dir, wie die gewonnenen Inhalte ins Lastenheft und später in die Systembeschreibung einfließen und welche offenen Punkte und Ideen – bis hin zu möglichen Geschäftsmodellen – die KI mir zusätzlich auf den Tisch legt.

Mein Ziel mit dieser Episode ist es, dir praxisnah zu zeigen, wie du KI im Requirements Engineering nutzen kannst, ohne die Kontrolle über deine Inhalte zu verlieren. Du bekommst konkrete Anregungen, wie du deinen eigenen „Dokumentenfresser“ aufsetzt, klare Arbeitsanweisungen formulierst und so schneller zu einem besseren Lastenheft kommst.

Das Youtube-Video zum Podcast: https://www.youtube.com/watch?v=0AuucFVAldg

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Björn Schorre

WRE241 - Das RE-Camp 2026 in Hannover

14.04.2026 13 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode des Zukunftsarchitekten-Podcasts dreht sich alles um das bevorstehende sechste RE-Camp in Hannover. Als leidenschaftlicher Systemingenieur teile ich mit euch die zentralen Inhalte und den Sinn eines solchen Camps. Die Veranstaltung ist für den Herbst geplant und ich bin begeistert, euch über die geplanten Aktivitäten und Erwartungen zu informieren.

Das RE-Camp bietet eine hervorragende Plattform, um aus der eigenen Blase des Requirements und Systems Engineering auszubrechen. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich mit anderen Fachleuten zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen, um voneinander zu lernen. In der heutigen schnelllebigen Welt, in der künstliche Intelligenz und Digitalisierung immer wichtiger werden, ist eine solche Vernetzung unverzichtbar. Wir müssen uns kontinuierlich weiterentwickeln und anpassen, da die Herausforderungen im Requirements Engineering zunehmend komplexer werden.

Ein zentrales Thema unserer Diskussion sind die Struktur und das Konzept des Barcamps. Im Gegensatz zu traditionellen Konferenzen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Inhalte selbst zu gestalten. Es gibt kein festgelegtes Programm oder Komitee, das die Themen auswählt. Jeder Teilnehmer bringt seine Perspektiven und Fragen mit und stellt diese in kurzen Pitches vor. So können sich die Slots am Veranstaltungstag dynamisch füllen und jeder kann aktiv an den Themen mitwirken, die ihn wirklich interessieren.

Wir erläutern auch die verschiedenen Arten von Sessions, die beim Barcamp stattfinden können. Sei es eine Fragestellung, ein Mini-Vortrag oder das Einholen einer Meinung – die Formate sind vielfältig und bieten für jeden etwas. Wichtig ist auch das Prinzip der „zwei Füße“, welches jedem Teilnehmer die Freiheit gibt, eine Session zu verlassen und eine andere zu wählen, die ihn mehr anspricht. Dies fördert die spontane Interaktion und sorgt dafür, dass nur die wirklich relevanten Gespräche stattfinden.

Darüber hinaus stelle ich die Location vor, das Eisenwerk in Hannover, eine moderne Einrichtung, die speziell für neue Arbeitsformen konzipiert wurde. Die Erreichbarkeit ist optimal, sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir freuen uns darauf, am 9. September ab 8:30 Uhr dort zusammenzukommen, um beim Networking, Impulsen und der Sessionplanung den Tag zu beginnen.

Zu den Highlights des Camps zählt auch der Input von Andreas Willert, der zu den Themen KI und Dokumentenanalyse sprechen wird. Dies wird den Teilnehmern wertvolle Anregungen und neue Perspektiven bieten. Abschließend gebe ich einige Tipps mit auf den Weg: Ein Barcamp ist eine ideale Möglichkeit, aktuelle Themen zu erkunden, neue Ideen zu generieren und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Ich lade alle dazu ein, sich frühzeitig Tickets zu sichern, da die Plätze begrenzt sind und die Frühbucherpreise bald enden. Informationen findet ihr auf der Website requirementsengineeringcamp.com. Es wäre großartig, wenn ihr auch Kollegen zu diesem spannenden Event einladen würdet.

Hier der Link zur Webseite: https://requirementsengineeringcamp.com/

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Björn Schorre

WRE234 - Architektur zum Anfassen - Systeme visuell erklärt

15.04.2025 55 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode spreche ich mit Matthias Künzi, Softwarearchitekt, Coach und Gründer von visuellklar.ch, über die Parallelen und Unterschiede zwischen Softwarearchitektur und Systems Engineering. Wir diskutieren, warum Software oft das „Sorgenkind“ in Systementwicklungen ist, wie frühe Abstimmung über Schnittstellen Reibungsverluste vermeiden kann, und warum es nicht reicht, sich auf die „Weichheit“ von Software zu verlassen.

Matthias gibt spannende Einblicke aus der Praxis – etwa aus der Entwicklung kritischer Medizingeräte – und teilt seine Erfahrungen zu agilen Missverständnissen, greifbarer Softwareplanung und der Bedeutung von Qualitätsanforderungen.

Ein Gespräch für alle, die mehr Struktur, Klarheit und Durchblick in komplexen Softwareprojekten wollen.

In dieser Episode spreche ich mit Matthias Künzi von visuellklar.ch, der Unternehmen bei der Analyse und Gestaltung moderner Softwarearchitekturen unterstützt. Unser Gespräch dreht sich um die spannende Verbindung von Systems Engineering und Softwarearchitektur – und warum beide Disziplinen sich optimal ergänzen.

Matthias beschreibt, wie eine fundierte Architekturanalyse nicht nur technisches Design, sondern auch organisatorische Reibungsverluste sichtbar macht. Sein Ansatz kombiniert technische Tiefe mit einem klaren Fokus auf Wirksamkeit – ganz im Sinne eines „Ingenieursmindsets“. Dabei geht es nicht um methodische Dogmen wie „agile Transformation“, sondern um gezielte Maßnahmen, basierend auf klarer Analyse.

Du erfährst außerdem:

  • Warum es so wichtig ist, Architekturentscheidungen frühzeitig zu validieren.

  • Wie man Führungskräfte und Entscheider für Softwarefragen befähigen kann – ohne, dass sie selbst Entwickler sein müssen.

Wenn Du also wissen willst, wie Klarheit in komplexe Softwareprojekte kommt – hör rein!

Matthias Webseite: https://visuellklar.ch/

Sein Buch zum Thema Software-Komplexität

Hier der Link zum Newsletter von Matthias

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Björn Schorre

WRE232 - No Zero Days - Unternehmerisches Denken für Angestellte

04.03.2025 1 Stunde 4 Minuten



Zusammenfassung

In dieser Episode tauchst Du mit Gastgeber Björn Schorre und Gast Tim Schmaderbeck tief ins Thema “No Zero Days” ein – und warum unternehmerisches Denken nicht nur etwas für Selbstständige ist. Gerade als angestellter Ingenieur kannst Du Deine Karriere massiv vorantreiben, wenn Du Dich wie ein Unternehmer im Unternehmen verhältst.

Tim erklärt, warum proaktive Mitarbeitende nicht nur schneller aufsteigen, sondern auch die Innovationskraft ihres Unternehmens stärken. Du erfährst, welche Gewohnheiten erfolgreiche Intrapreneure haben, warum selbstgesteuertes Lernen ein Gamechanger ist und wieso es nicht ausreicht, einfach nur gute Arbeit abzuliefern – Du musst auch sichtbar machen, was Du leistest.

Ob Du angestellter Ingenieur bist oder selbst ein Team leitest – diese Episode liefert Dir konkrete Tipps, wie Du unternehmerisches Denken in Deinem Job verankerst und damit nicht nur Deine Karriere, sondern auch Dein Unternehmen voranbringst.

Hör rein – und mach den ersten Schritt zu Deinem eigenen No Zero Day!

 

Tim’s Unternehmen “Mentorwerk” -> https://mentorwerk.de/

Agiles BarCamp in Herford -> https://agile-owl.de/

systems.camp in Padernborn -> https://systemscamp.org/

Gewinnspiel: feedback@zukunftsarchitekten-podcast.de

 

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Tim Schmaddebeck

WRE231 - Lean Product Development

18.02.2025 1 Stunde 7 Minuten



Zusammenfassung

In der Episode 231 des Zukunftsarchitekten-Podcasts geht es um das Thema Lean Product Development. Ich habe das Vergnügen, mit Götz Müller zu sprechen, einem erfahrenen Systemingenieur, der sich seit über 25 Jahren mit Lean-Management beschäftigt. Gemeinsam tauchen wir in die Konzepte ein, die eine effiziente Produktentwicklung ermöglichen und wie eine Wertstromanalyse helfen kann, die Arbeitsstationen während der Entwicklungsphase zu identifizieren.

Wir beginnen mit einer Diskussion über die Unterschiede zwischen herkömmlicher Produktentwicklung und Lean Product Development. Götz hebt hervor, dass die Produktentstehung bereits in der Entwicklungsphase beginnt und nicht erst in der Produktion. Die Bedeutung, frühzeitig Entscheidungen zu treffen, um Kosten und Ressourcen optimal einzusetzen, wird klar. Hierbei wird der Begriff des Frontloadings eingeführt, wo zu Beginn eines Projekts erheblicher Aufwand betrieben wird, um spätere Fehlentscheidungen und damit verbundene Zeitverschwendungen zu vermeiden.

Besonders das Konzept des Set-Based Concurrent Engineering steht im Fokus der Unterhaltung. Götz erklärt, dass man durch paralleles Arbeiten an verschiedenen Konzepten in der Lage ist, Entscheidungen hinauszuzögern und erst dann zu treffen, wenn die notwendigen Informationen und Daten vorliegen. Diese Herangehensweise minimiert das Risiko, in eine Sackgasse zu geraten, und ermöglicht es Teams, flexibel zu bleiben, während sie gleichzeitig ihre Ressourcen optimal nutzen.

Wir beleuchten auch die Herausforderungen und Vorteile einer engen Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Produktion. Götz betont, wie wichtig es ist, dass die Fertigung frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden wird, um wertvolle Rückmeldungen bezüglich der Machbarkeit zu geben und die Möglichkeit zu schaffen, Anforderungen und Fähigkeiten abzustimmen. Das Verständnis der internen Kunden-Lieferanten-Beziehungen sowie die Förderung einer offenen Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen wird als Ansatz hervorgehoben, der zur Effizienzsteigerung beitragen kann.

Während des Gesprächs diskutieren wir auch die Rolle der Führungskräfte im Lean Product Development. Götz beschreibt, dass anstatt sich in technische Details einzumischen, Führungskräfte sicherstellen sollten, dass ihre Teams entsprechend geschult sind und über die notwendigen Ressourcen verfügen, um erfolgreich zu sein. Das Ziel lautet, den Mitarbeitern die Freiheit und die Werkzeuge zu geben, die sie benötigen, um innovative Lösungen zu entwickeln.

Abschließend fasse ich die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und biete drei klare Tipps: den Wunsch nach einem Flow-Zustand im Wertstrom anzustreben, die Bedeutung der Kunden-Lieferanten-Beziehung zwischen verschiedenen Arbeitsstationen zu berücksichtigen und die Verantwortung der Führungskräfte zu betonen, ihre Teams zu schulen und auszustatten.

Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in die Implementierung von Lean-Praktiken in der Produktentwicklung, die sowohl für erfahrene Fachleute als auch für Berufseinsteiger von Nutzen sein können.

Zwei Artikel zum Thema Lean Product Development auf Götz Müller’s Webseite.

https://www.geemco.de/artikel/was-darwin-schon-von-lean-product-development-wusste/

https://www.geemco.de/artikel/wenn-schnelle-entscheidungen-schaedlich-sind/

Götz sein Artiekl auf der Webseite von t2-Informatik.

https://t2informatik.de/blog/lean-product-development-erweiterung-lean-production/

Das Buch zum Thema DevOps und den darin beschriebenen Arbeitsstationen und deren Zusammenhänge.

https://www.amazon.de/Projekt-Phoenix-Roman-DevOps-Erfolgsstrategien/dp/395875175X

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Götz Müller
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