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Schlagwörter: Systemgrenze
In vielen Projekten beobachtet man immer wieder das gleiche Muster: Systeme werden entweder zu groß gedacht – was schnell zu unnötiger Komplexität und Abstimmungsaufwand führt – oder zu klein geschnitten, sodass wichtige Zusammenhänge und Abhängigkeiten verloren gehen.
Gerade in interdisziplinären Projekten mit Hardware, Software und Mechanik ist die Systemabgrenzung aus meiner Sicht ein entscheidender Erfolgsfaktor. Eine unsaubere Abgrenzung führt später oft zu unklaren Verantwortlichkeiten, Schnittstellenproblemen oder ineffizienten Abstimmungen zwischen Teams.
Mich würde interessieren, wie ihr in euren Projekten konkret vorgeht:
Nach welchen Kriterien definiert ihr die Systemgrenzen?
Startet ihr eher über Funktionen, physische Komponenten oder Schnittstellen?
Nutzt ihr etablierte Methoden (z. B. Systemkontextdiagramme) oder basiert eure Herangehensweise eher auf Erfahrung?
Ich bin gespannt auf eure Ansätze und Beispiele aus der Praxis.
Ich gehe in der Regel über die Schnittstellen. Wenn ich die elektrischen Signale oder Kommunikationswege nicht sauber definieren kann, ist für mich klar, dass die Systemgrenze noch nicht richtig gezogen ist. Eine gute Abgrenzung zeigt sich daran, dass die Schnittstellen eindeutig und testbar sind.
Für mich spielt neben der technischen Sicht vor allem die organisatorische Perspektive eine große Rolle. Ich frage immer: Wer trägt die Verantwortung für welchen Teil? In vielen Projekten ergibt sich die sinnvollste Systemgrenze genau daraus – oft sogar klarer als aus der rein technischen Betrachtung.
„Wir rocken Engineering!“
„Exzellentes und nachhaltiges Systems Engineering für den Mittelstand!“
Björn Schorre
Ingenieurbüro für SE
Knickstr. 10
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