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Schlagwörter: Project Management
In vielen Projekten, die ich begleite, starten wir mit Zielen, die auf den ersten Blick klar wirken – bei genauerem Hinsehen aber ziemlich vage bleiben. Aussagen wie „Das System soll effizient sein“ oder „Die Lösung muss benutzerfreundlich sein“ klingen gut, helfen im Projektalltag aber nur bedingt weiter.
Das führt später häufig zu unterschiedlichen Erwartungen im Team, Missverständnissen mit dem Kunden oder Diskussionen bei der Abnahme.
Mich würde interessieren, wie ihr in euren Projekten mit diesem Thema umgeht:
Wie konkret formuliert ihr eure Projekt- und Systemziele zu Beginn?
Arbeitet ihr mit messbaren Kriterien oder eher mit groben Leitplanken?
Trennt ihr zwischen technischen Zielen, Business-Zielen und Nutzeranforderungen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zu viel Detail am Anfang auch lähmen kann – aber zu wenig Klarheit rächt sich fast immer im Verlauf.
Wie findet ihr hier die richtige Balance?
Für mich müssen Ziele am Ende immer testbar sein – sonst bringen sie mir in der Entwicklung wenig.
Wenn ich nicht klar sagen kann, wann ein Ziel erreicht ist, wird es schwierig sauberen Code zu schreiben oder Features sinnvoll umzusetzen.
Ich versuche deshalb, Ziele möglichst früh in überprüfbare Kriterien zu übersetzen – auch wenn die am Anfang noch nicht perfekt sind.
Ich trenne tatsächlich sehr bewusst zwischen unterschiedlichen Zielarten.
Zum einen die Systemziele – also was das System grundsätzlich leisten soll – und zum anderen die Stakeholder-Ziele, die oft aus ganz anderen Richtungen kommen (z. B. Business, Nutzer, Betrieb).
Diese Trennung hilft mir, Widersprüche früh zu erkennen und nicht alles in einen Topf zu werfen.
„Wir rocken Engineering!“
„Exzellentes und nachhaltiges Systems Engineering für den Mittelstand!“
Björn Schorre
Ingenieurbüro für SE
Knickstr. 10
32584 Löhne


